Freitag, 7. Dezember 2018

Liebe Leute...


...Symbolbild, entstanden in der Alanus Hochschule bei einer Kinder-Uni zum Thema Architektur

...ich, die sich im Entscheiden so schwer tut, die wankelmütigste Zaudererin (sagt man so?) unter der Sonne, überlege ob, nein, dass ich meinen Blog umbenennen möchte. (Und umziehen dann auch, weg von Blogspot auf eine eigene domain, längst überfällig.)

Ich habe so viele Ideen für Namen gehabt inzwischen, so viele domains auf Verfügbarkeit, Namensähnlichkeit, unfreiwillige Gesinnungsassoziationen und alles mögliche andere überprüft, ich bin Menschen in meinem Umfeld und jenen, die ich um Rat angeschrieben habe, gehörig (und obendrein zu den falschen, weil späten Uhrzeiten) auf die Nerven gegangen und noch immer probiere ich immer neue Wort-Kombinationen aus. Wie so eine komplett Irre. Ich finde kein Ende. Ich habe mein brain gestormt, Refraimingtechniken angewandt, Wortsalate erstellt, Anagramme bemüht, Worte auf visuelle Schönheit getestet und allerlei derlei Dinge.
Inzwischen ist der Punkt erreicht wo ich 1. überlege die Psyichatrie zu verständigen und mich 2. ernsthaft frage, was ich abends eigentlich machen soll, wenn endlich eine Name gefunden ist. Achso, ja, bloggen...

Aber bloggt man heutzutage überhaupt noch?? Wäre es nicht klüger das anders zu nennen? Herrje. Blöde Klugheit, steht nur im Weg herum.

Ich will jedenfalls gerne eine eigene Plattform beibehalten; nicht alles in den großen Content-Schluckern Instagram, Facebook und Co der Willkür anheim geben.

Ich hätte gerne einen Namen, der beschreibt, dass mich Menschen und Orte interessieren, dass ich die Welt als fragil und stabil zugleich ansehe, im besten Sinne, dass ich selbst mich auch fragil und stabil in sie hineinbegebe und dass mich eigentlich ganz ehrlich auch nichts anderes interessiert, als der Fragilität Platz zu geben, die Stabilität findet ihren Platz im Zweifel selbst, darauf kann man sich immerhin ein paar Meter lang verlassen.

Hätte vielleicht jemand eine Idee? Öh?