Montag, 30. April 2012


Als Nick 32 Jahre alt war ist ihm auf­gefallen, dass er sich sein ganzes Leben lang mehr oder weniger gleich angezogen hat: "Baggy Jeans und T-shirts." Dieser plötzlich ins Blickfeld gerückte Umstand hat ihm nicht behagt und so dachte er bei sich, es wäre an der Zeit etwas zu ver­ändern. Aber alles was er in den Geschäf­ten an aktueller Männermode vorgefunden hat entsprach nicht recht seinem Ge­schmack: "Mir hat davon wirklich gar nichts gefallen." Also hat er seine Suche etwas ausgedehnt und schließlich eine vestimen­täre Zeitreise angetreten, die ihn zu den Anfängen des 20 Jahrhunderts geführt hat. In der Ära der Edwardians, lokalisiert im Zeitraum zwischen 1900 und 1910, hat Nick sich, zumindest was die Kleidung angeht, wiedergefunden: "Es ist, als hätte ich was das angeht erst mein wahres Selbst ent­deckt."
When Nick turned 32 he suddenly realized that he had been dressing more or less the same way for almost his whole life: "Baggy jeans and T-shirt." This circumstance he suddenly became aware of didn't please him very much, and so he thought to himself it was about time for a change. But what he found offered in the shops as cutting-edge fashion for men didn't please him either: "I didn't like it at all." So he spread out his search a bit and finally he started kind of a clothing time travel back to the early 1900s. The era of the Edwardians, located from about 1900 to 1910, appeared to him as a well opportunity, at least concerning clothes: "It's like I somehow found myself by getting dressed like this."

Die richtige und passende Kleidung zu finden erfordert einen gewissen Aufwand: "Es gibt verschiedene Online-Plattformen, wo man historische Kleidung bekommt. Einiges finde ich auch bei Ebay." In Lewes, einem kleinen Ort in der Nähe von Brighton gibt es einen Laden der Kostüme an Filmproduktionen vermietet, erzählt Nick: "Aber dort kann ich auch immer mal etwas kaufen. Außerdem kann ich auch selbst Sachen umändern, Hosen zum Beispiel." Ich erzähle Nick von Florian, der aufgrund seiner Kleidung keineswegs nur positive Rückmeldungen bekommt: "Oh ja, das kann ich mir vorstellen. Hier in Brighton ist es leicht, da kann wirklich jeder herumlaufen wie er will, ohne dass irgendjemand ko­misch guckt. Das ist aber nicht überall in England so. Und hier gibt es auch immerhin einige, die diesen Stil teilen."
Nick arbeitet auf Freiwilligen-Basis im Museum: "Ich bin gerade arbeitslos. Aber ich würde gerne fest in einem Museum arbeiten, ich meine, das wäre wirk­lich phantastisch."
To find the right clothes requires quite a deal of effort: "There are some online-platforms providing historical clothes.  And I find some stuff at ebay, of course." In Lewes, a small village close to Brighton, is a shop which rents historical costumes to film-companies, Nick tells: "There I can buy things from time to time, as well. And I do some alterations myself, pants for example." I tell Nick about Florian, who doesn't always get an easy feedback caused by the way he's dressing himself: "Oh yes, I can imagine. I mean it's easy in Brighton, for the reason that really everybody can look like he want's to,  and people won't stare at you, anyway. But it's not like that everywhere in Britain. And here are at least some who share this style."
At the moment Nick works at the museum as a volunteer: "In fact I'm unemployed at the moment. I'd like to find a job in a museum, I mean, that would be really great!"

Samstag, 28. April 2012

Menschen am Strand

Nicht der pure Müßiggang ist meine Haupt­beschäftigung in Brighton, wenn es auch ein leichtes wäre eben jenem hier aus­giebig zu frönen. Nein, ich habe im Gegen­teil sogar ein recht strammes Programm das meine Tage füllt. Am Wegesrand, der ungezählte, zu Fuß zurückgelegte Kilome­ter umfasst, habe ich das Glück den einen oder anderen Menschen zu treffen, den ich hier im Blog in naher Zukunft vorzustellen gedenke. Jede sich mir bietende Möglich­keit nutze ich ans Meer zu gehen, dass sich bei beständig wechselnden Wetter von immer neuen Seiten zeigt. Seeluft macht hungrig, sagt man, mich macht sie auch müde. Wenn ich am Abend in mein kleines, feines Zimmer zurückkehre bin ich, wie soll ich es sagen, schlicht einfach nicht mehr in der Lage, die Geschichten der Menschen die ich treffe in passende Worte zu klei­den. Deswegen folgt nun eine weitere text­arme und bildreiche Serie: Menschen am Strand.
Los gehts, bitte hier entlang...
Not to abandon myself to idleness is my main activity in Brighton, even though it would be more than easy to do so. No, quite the contrary my daily schedule is fairly full. Fortunately on my long walks through Brighton I sometimes meet people who I will introduce here in the blog in the very near future. Besides I take every opportunity to vist the beachside, which appeals always different due to the constantly changing weather. Salt-breathe makes hungry, its said, but I can tell, it also makes me tired. If I come back to my cosy little room at night I'm simply too tired to find the fitting words for the storys people have told me. For this reason here is just another series full of pictures and without many words: people on the beach.
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Montag, 23. April 2012

Brighton im Regen

In aller Frühe habe ich mich heute morgen auf den Weg gemacht um nur ja rechtzeitig zum Einsetzen eines sehr ehrgeizigen Dau­erregens in Brighton einzutreffen. Völlig entspannt und unbekümmert hat sich die kleine Stadt am Meer nicht die geringste Mühe gegeben, sich von ihrer besten Seite zu zeigen und hat dennoch mein wind­geprüftes Herz im Regensturm erobert. Nun ist es so, dass Seewetter, um es mal romantisch auszudrücken, ohnehin die Türen der Lebensfreude in mir aufzu­drücken imstande ist. Ob sich ebenjene Türen auch bei den hiesigen Einwohnern öffnen wenn es regnet kann ich zwar nicht mit Gewißheit sagen. Schließen tun sie sich jedenfalls nicht. Auffallend nett, und zwar im unverkrampftesten Sinne, waren aus­nahmslos alle Menschen, denen ich be­gegnet bin.
In the very early morning I've left home today just to make sure, that I'm right on time in Brighton when an ambitious constant rain was about to start. Totally relaxed the small city by the sea didn't put too much effort in bewitching me, but nevertheless did excactly this. My wind­proofed heart was taken by the rainy storm immediately. Well, to tell the truth the so called "sea-weather" is one of the things which are more than able to make me totally happy. I can't tell if it is the same with the locals. But one thing I can tell for sure; they do not get upset by a weather like this. Everybody I met today was perfectly nice in a very relaxed manner.

So auch Margaret, die mir , obwohl in Eile, noch eben schnell gute Tipps für meinen Aufenthalt gibt. Margaret arbeitet als Rechtsanwältin in Brighton und ist gerade auf dem Weg nach London, wo sie gemeinsam mit ihrem Mann ein Tanz-Stück ansehen wird. Es geht also alles ganz schnell mit uns; Margaret findet die Fotos lustig: "fun-photos" und antwortet auf meine hastig gestellte Frage, was ihr im Leben wichtig ist: "Happiness." Und ja, sie selbst sei auch happy.
Just like Margaret, who gave me some interesting recommendations for my stay, although she was already in a hurry. Margaret works as a lawyer and she was just about to leave to London, where she, together with her husband, planned to watch a dance-theatre-play. So our en­counter wasn't too long. Margaret said she liked the photos: "fun-photos", and her reply on my hastily asked question, what she considers important in life was: "Happiness." And, yes, she herself is happy, as well.

Wenn ich an einen neuen, fremden Ort komme, dann treibt es mich immer hinaus, erst einmal möglichst viel zu sehen. Ich möchte ein Gefühl dafür bekommen wo ich bin, wie es dort ist, wie der Ort und ich uns wohl verstehen werden, wie leicht oder schwierig es mit den Menschen sein wird, ob ich einen Zugang finde oder ob ich quasi von draußen hineingucke. Das geht oftmals am besten zu Fuß, vor allem in überschaubaren Städten wie Brighton. Hier folgen also die Bilder meines ersten Stadtspaziergangs von dem ich nassge­regnet, guter Dinge und zufrieden beseelt in mein Hotel zurückgekehrt bin.
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When I'm at a new and foreign place I always feel like I want to see as much as possible in the very beginning. I need to get a feeling where I am, how it is, how people are, if the place and I will get along quite well. I want to find out if I get in touch with the place easily or if I possibly look at it like from the outside. Often it's the best way to take a long stroll, especially in manageable places like Brighton. So here are the pictures of my first extensive walk through Brighton, from which I came back to my hotel soaked with rain but happy inside.
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Freitag, 20. April 2012

Next Stop Brighton

Kaum aus Istanbul zurück packe ich nach einer Heimatwoche langsam schon wieder meinen Koffer. Wieder fliege ich übers Wasser hinweg; diesmal auf eine Insel. Mein Ziel ist das Seebad Brighton, dass nur ein Stündchen von London entfernt am Meer liegt. In England war ich schon, in Brighton noch nicht. Deswegen meine Frage an euch: wer war schon mal dort und kann mir vielleicht Tipps und Anregungen geben? Habt ihr dort Lieblingsplätze oder Orte die ihr mir ans Herz legen wollt? Ich freu mich auch über praktische Hinweise, was soll ich beispielsweise auf jeden Fall mal essen und... äh, was besser nicht?
Ach, ich freu mich über jeden Hinweis und ja, auf Brighton freu ich mich auch!
Just back from Istanbul I start to pack my bags again after a short week at home. I'll take a plane  and cross the sea; my current destination is an Island. I'll visit Brighton, which is located at the sea, about an hour ago from London. I've been to Great Britain yet, but I havn't been to Brighton. So, I'd like to ask those of you, who probably have been there yet or who can give any kind of recommendation to me. Where should I go, what should I eat, and...uh..what shouldn't I eat...
Well, I'm looking forward to any kind of  hint and yes; I'm looking forward to Brighton, as well!

Donnerstag, 19. April 2012


Istanbul ist ohne Zweifel eine große Stadt, das steht fest. Ich habe ohne Zweifel kei­nen besonders ausgeprägten Orientierungs­sinn, auch das steht (leider) fest. Und auch wenn ich dennoch immerzu meine ich könnte - ganz Ortskenner -  den ein oder an­deren Weg abkürzen, so musste ich während meiner ausgedehnten Stadtspa­ziergänge durch diese sehr (!) hügelige Stadt gleich mehrfach einsehen, dass ich, im besten Fall,  im Kreis umhergeirrt war.
In geradezu ignoranter Verleugnung meiner Orientierungsschwäche laufe ich am liebs­ten ohne Straßenkarte mehr oder weniger einfach so drauf los. Da Karten in Istanbul ohnehin nicht stimmen, wie ich nicht nur lesen sondern auch erfahren durfte (Karte lesen kann ich), ist diese Taktik eigentlich auch nicht verkehrt. Die Größe der Stadt, die zahlreichen, ähem... Umwege, die vielen steilen Treppen; vielleicht hat all dies meinen Blick sensibilisiert für die vielen Stühle und Höckerchen am Weges­rand. Vielleicht sind sie mir auch auf­gefallen, weil sie leer und bereit standen, ja gleichsam zu warten schienen: auf besseres Sitz-Wetter, den wahren Besitzer, auf wen oder was auch immer. Bin ich nach meiner letzten Istanbul-Reise heimgekehrt mit einer Serie der sitzenden Männer, so sind es dieses Mal schlicht nur die Stühle.
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Istanbul is a huge city, beyond doubt. I have a badly developed sense of direction, also beyond any doubts. And even if I'm nevertheless convinced that I possibly could take some short cuts, just like a local, I again and again had to experience, that I simply walked around in a curcuit (at best).
Ignoring consequently that my sense of direction is so unincisive I prefer to start my strolls without using any maps, just walking wherever it takes me. For the reason that Istanbul maps mostly are incorrect anyway, as I could not only read but also experience, this somehow isn't the worst tactic, anyway. The size of the city, my extensive detours, all the steeply stairs, maybe all this aroused my attention for all the empty chairs and stools all over the place. Maybe they caught my attention because they seemed to wait for their owners to sit on, for fine weather, or for whom or whatever.  I took a photo-series of sitting men in Istanbul last time. This time I simply took pictures of empty chairs.
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Montag, 16. April 2012

Zu Besuch bei Kemal

Es war gar nicht so leicht Kemal in Cucur­cuma wiederzufinden: den kleinen Antik­laden vor dem ich ihn bei meinem letzten Istanbul-Besuch getroffen habe gibt es nicht mehr. Menschen die ich nach ihm gefragt habe meinten gar: "Shop is closed, he's dead." Aber eine kleine Telefonkette der Hilfsbereitschaft hat mir einen spät­abendlichen Anruf beschert: "I think we found him." Jedenfalls wurde ich für den folgenden Tag zum Tee bei Kemal  eingela­den und bis zum Öffnen der Tür war ich ge­spannt ob es wohl  der Richtige sei.
It was less easy than I'd expected to find Kemal in Cucurcuma: the small Antique­shop, where I met him at my last trip to Istanbul is closed. People I asked didn't know him or even said: "Shop is closed, he's dead." But a telephone tree of helpful people finally ended up in a late-night-call I received: "I think, we found him."
However, for the next day I was invited to come to tea in Kemals appartement and until the door was opened I was wondering if it would be the right one.

Im Herzen von Cucurcuma lebt Kemal mit seiner Frau Fikriye und seiner jüngsten Tochter Niūsser in einer Wohnung die sich, nicht außergewöhnlich in diesem Stadtvier­tel, über einem Antiquitätenladen befin­det. Wie um es spannend zu machen hat die geöffnete Wohnungstür einen Blick ins menschenleere Wohnzimmer freigegeben, bevor Kemal schließlich mit langsamen Schritten um die Ecke kam. Mit warmer Hand und festem Griff hat er uns begrüßt und hineingebeten.
Begleitet hat mich Zeynep, der ich letzt­lich diesen Besuch zu verdanken habe und die zum dolmetschen mitgekommen ist.
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In the heart of Cucurcuma Kemal lives together with his wife Fikriye and his youngest daughter Niūsser in an apparte­ment which is, not too unusual in this area, located above  an Antique-shop. As if to keep up excitement I first had a glimpse into an empty living room, when the door was opened. Then finally Kemal walked around the corner at a slow pace. With a warm-hearted and solid hand-shake he gave us a warm welcome.
I was accompanied by Zeynep, who after all found him and who was friendly enough to translate, as well.
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Sonntag, 8. April 2012


Konzentriertes Wunschdenken, glückliche Umstände, ein Quentchen Hartnäckigkeit und eine Idee die all diesem den Boden bereitet, das ist die Mixtur die mir einen neuerlichen Aufenthalt im wunderschönen Istanbul ermöglicht. Und wenn ich eben noch über Tee trinken auf dem Bosporus geschrieben habe, gestern habe ich es getan.
Kaum in Istanbul angekommen, wusste ich vor lauter Glück gar nicht, wo ich zuerst hinspringen soll. Am liebsten wäre ich gern überall sofort einmal hingerannt, wie ein Kind auf dem Spielplatz. Dafür ist Istanbul aber wirklich zu groß, also habe ich mich für haltloses Fähren-hopping entschieden.
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Concentrated wishful-thinking, fortunate circumstances, a grain of obstinateness and an idea on which all this is based; that's the mixture which enables me to stay again in beautiful Istanbul. And as I recently wrote about drinking tea at the bosphorus; yesterday I did it.
When I arrived  I couldn't decide which place to visit first out of sheer joy. I just felt like running all over the place at the same time, like a little child at the playground. But Istanbul is definitely too big for this. So I decided to do an extended ferryboat-hopping.
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Mittwoch, 4. April 2012


Es ist so eine Sache mit den Menschen die einen berühren und erreichen; so ganz ge­nau kann man nicht erklären, was passiert. Genau spüren kann man es hingegen schon.
Wenn Cäthe singt, am besten live, dann trifft es mich jedesmal wie unvorbereitet, und ich stelle fest, dass sie offenbar eine Abkürzung kennt: zu der Tür in mir, hinter der sich die Welt in all ihrer zerissenen Vielfalt zeigt und wo ich dennoch nicht da­rin verloren gehe. Cäthe singt mit sanfter Wucht und warmer Wut, ihre Stimme schreit und flüstert und betört. Cäthes Stimme erzählt von der Welt, vom Leben, vom Sein, vom großen Durcheinander und mich beruhigt und belebt das zugleich. Glück und Traurigkeit und alles was da­zwischen liegt breitet sich gleichmäßig aus. Was auf der Tür steht? Mut vielleicht ...oder Lebenslust.
It isn't that easy to explain excactly why someone is touching oneself, why someone is moving oneself. It's hard to tell, but it's easy to feel.
When Cäthe sings, optimally live, it always catches me in a flat-footed way, and I have to realize, that she obviously knows a short cut: to the door inside myself, behind which the world shows itself in all  multitudinous diversity, and behind which I don't get lost anyway. Cäthe sings with gently impetus and warmly wrath, her voice yells, whispers and bewitches. Cäthes voice tells of the world, of life, of being, of the big confusion and it calms an stimulates me at the same time. Happiness and sadness and everything inbetween is expanding in myself. What's written at that door? Maybe courage... or lust for living.

Cäthe war gerade auf Tour; am Samstag war der letzte Tag. 28 Auftritte in 33 Tagen. Das ist viel. Als ich Cäthe treffe liegen bereits 22 Abende vor Publikum hinter ihr: "Ich genieße die Zeit." sagt sie und ihre Stimme erzählt von der Intensität. "Ich bin dankbar, dass ich mit so tollen Leuten unterwegs sein kann; mit meiner Band, mein ganzes Team." sagt Cäthe und noch dies:

Cäthe has just finished her tour on saturday. 28 shows in 33 days; that's quite a lot. When I met Cäthe she had already done 22 gigs: "I enjoy this very much," she says and her voice is telling of the intensity. "I'm thankful for being accom­panied by so wonderful people, my band, the whole team." Cäthe says.

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Dienstag, 3. April 2012

The BOBs - anders-anziehen ist nominiert

Liebe Deutsche Welle

ganz herzlichen Dank für die Nominierung von anders-anziehen in der Publikums-Rubrik Best Blog German. Ich freue mich über die Anerkennung all dessen was ich hier mit Herzblut und Leidenschaft aufs virtuelle Papier bringe. Das obenstehende Portrait wurde gestern, kurz nachdem ich von der Nominierung erfahren hatte, an­gefertigt, ohne dass die sehr junge Künst­lerin je­doch zeichnerischen Bezug genom­men hat auf diese jüngsten Erfreulich­keiten in meinem Leben.
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Dear Deutsche Welle

thank you so much for the nomination of anders-anziehen as best blog german in the category audience award. I do very much appreciate the tribute payed to all my work for this blog by being nominated. The portrait above was drawn right after I received the good news, although the very young artist didn't put too much attention on relating to these news.
For the reason that I'm simply glad to be one of the nominees I don't feel like forcing my readers to vote for me. Maybe you'll have a look at the other blogs instead, there are quite some in english as well...

Sonntag, 1. April 2012

Dianes Welt

Vor über 2 Jahren, als mein Blog noch ganz jung war, habe ich Diane aus Frankreich auf der Ökorausch angesprochen und foto­grafiert. Bei einem Essen mit vielen Men­schen an einer langen Tafel bin ich ich ihr neulich wieder begegnet und erneut ihrem leichtfüßigen Charme erlegen.
Vor 2 Monaten hat Diane ihr eigenes Geschäft eröffnet, das dem Geist eines Concept-Stores folgend Waren unterschied­licher Art anbietet, die, ausgesucht mit den Augen einer Frau, ein überwiegend weibliches Publikum ansprechen sollen. 
Wählt man als Kundin aus jeder Produkt­gruppe etwas aus kann man sich damit einen schönen Tag machen, oder am besten gleich mehrere. Bei le pop lingerie gibt es neben ausgesucht schönen Dessous auch 'love-toys' in pink, weiß und schwarz, Kerzen die zu Massageöl dahinschmelzen und Tinkturen für eine Intim-Massage. Die bunte Warenwelt der Sinnlichkeit erklärt Diane gern und gut. Dabei macht sie ihre kleinen Witzchen, gefolgt von einem perligen Lachen, das nicht albern ist, sondern spüren lässt, mit welch heiterer Gelassenheit Diane Sinnlichkeit und Sex ernstzunehmen versteht.
About two years ago, when my blog was very new, I approached Diane from France at an eco-fair. One or two weeks ago I've met her again at a dinner with many people at a large table and again I fell for her easiness and charme.
Two months ago Diane has opened up her own store. It's a concept-store providing a variety of things chosen with the eyes of a woman for a mainly female clientele. If you choose a product out of each category you'll have the chance to create your own very-special-day, or even better multiple-special days. At le pop lingerie you'll find excellent dessous beside love toys in pink, black and white, candles which melt to become a massage-oil or tinctures for an intimate-massage.
Diane explains her range of items if you are interested, and she does it in a great way. She speaks in her wonderful accent, is joking around and her laughter reminds at a finely beaded necklace. She's not giggly or getting frivolous, but able to take sex and sensibilty serious in a perfectly easy way.

In den 60iger Jahren war in diesen Räumen ein Herrenausstattergeschäft ansässig. Die Betreiberin ist heute 94 Jahre alt und wohnt im Haus obendrüber. Sie freut sich, dass nach diversen muffigen Versicherungs­büros nun wieder ein schöner Laden das Auge erfreut. Diane hat bei der Gestaltung die maßangefertigten Einbauten für ihre Zwecke so verwandelt, dass man meinen könnte, sie sahen schon immer so aus. Die Tapeten sind extra angefertigt und sie allein sind schon einen Ausflug zu Diane wert.
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Back in the 60ies a gentlemens outfitter was located at this place. The owner is an old lady at the age of 94 and she lives upstairs in the same house. She appre­ciates that Diane opened up a nice store, after some years when ugly insurance offices where residing in these roms. Diane took care about combining old and new elements, she modified the shelves for her needs, and they look like they were originally built this way. The wallpapers are especially made for Diane, and for the wallpapers alone its worth visiting le pop lingerie.
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