Sonntag, 8. Januar 2012

Bäumchen rüttel dich...


...neulich in Berlin
Im November hat der NDR eine Doku­mentation mit dem Titel "Die Alt­kleider-Lüge" gezeigt. Wer in der Annahme Gutes zu tun seine ausrangierte Kleidung in Altkleidercontainer wirft, beispielsweise vom Roten Kreuz, wird in diesem Film eines besseren belehrt. Der kleinste Teil der so gesammelten Kleidung landet tatsächlich als milde Gabe bei denen, die viele Spender vermutlich als Adressaten wähnen; etwa bei Armen oder Erdbeben­opfern.  "Es wird nicht als Spende nach Afrika gehen, auf keinen Fall. Das wäre ja auch unsinnig. Es wäre nachhaltig und ökonomisch nicht logisch. Wir sind ja ein Full-Profit Unternehmen, wir Soex. Wir sind kein NGO.", so Pailak Mzikian von Soex, einer Firma, die weltweit im großen Stil mit Altkleidern handelt, die zu einem großen Teil aus Containern des Roten Kreuzes stammen.
A few months ago I saw a documentary on TV titled "The old clothes lie". Who is of the opinion to do good putting old clothes into charity bins, for example of the Red Cross,  gets disabused. Only a very small proportion of the donated clothes finally benefit those, who probably are meant by the donators; poor people or earth­quake-victims for example. "They will not be shipped to Africa as a donation for sure. That would'nt make sense at all. In a sustained and economical way it would be absurd. We're a full-profit company, not a NGO." says Pailak Mzikian of Soex, a company which is trading in old clothes recycling worldwide. Those clothes in a large part get collected in bins labeld with the Red Cross.


Weiter geht's, bitte hier entlang...
Read more, please follow...

Einen sehr informativen Bericht zum Thema Altkleider hat, ebenfalls durch den Film motiviert, Suschna geschrieben, und auch bei Konsumpf findet sich ein lesens­werter Beitrag.
Wer lieber liest als zuschaut findet einen zusammenfassenden Artikel des Films in der ZEIT, der mit einer so interessanten wie erschütternden Anre­gung von Friedel Hütz-Adams vom Südwind-Institut für Ökonomie und Ökomene, en­det: um die eigene Kleiderspende wenigs­tens dem Wertstoffkreislauf zuzuführen und nicht die "Dumpingspirale der Export­wirtschaft" zu füttern, regt er an, man solle einfach alles "gründlich zer­schneiden" bevor man es in den Altkleider­sack tut.
Sushna has written very informative article about this topic, also inspired by the film, and on the Konsumpf blog you may find another interesting article. The german movie is here to be seen, and an english movie, called Mitumba, the word for those old clothes you can find here.
In the german ZEIT I've read a recommendation of Friedel Hütz-Adams, a german research fellow: if you want to make sure, that your old clothes get into the recycle-chain you should cut up all the clothes before putting them into the charity bag.


Neben all den ernüchternden Demaskier­ungen und Informationen, die der Film bereithält, lassen mich aber auch die Bilder der enormen Mengen ausrangierter Kleider nicht mehr los. Keine Zahlenangabe in Tonnen oder Kilos kann derart anschau­lich den Wegwerf-Irrsinn vermitteln, der nicht zuletzt durch die immer billiger werdende Kleidung in den Industriestaaten provoziert wird.

Wer Kleidung sinnvoll spenden möchte scheint gut beraten zu sein, sich ein wenig umzusehen, wo die eigene Spende wirklich gebraucht und gewünscht wird;  Frauen- oder Mädchenhäuser, Einrichtungen für Obdachlose oder örtliche gemeinnützige Vereine beispielsweise.


Vielleicht sollte man seine ausrangierte Kleidung tatsächlich einfach am Bügel in einen Baum hängen, also bildhaft ge­sprochen. Wie wäre es zum Beispiel, wenn es in Fußgängerzonen und auf Markt­plätzen leere, überdachte  Kleiderstangen gäbe, wo man einen Nachmittag lang mit seiner aussortierten Kleidung Fremden eine Freude machen kann?
Möglicherweise erführe die Ware Kleidung ganz nebenbei eine Wert-Steigerung, eine Rehabilitierung der Wertschätzung gewis­sermaßen. Denn ist es nicht ein merk­würdiges Phänomen, dass 'sich zu kleiden' eine so große Rolle spielt in unserer Gesellschaft, die Kleidung als solche aber als Wert offenbar wenig geschätzt und daher so sorglos entsorgt wird?

Was fällt euch ein, was man mit aus­sortierter Kleidung sinnvollerweise tun kann?
Beside all those disclosures and desillusioning informations there is one more fact which I can't get out of my head anymore: the vast amount of sorted out old clothes. Only pictures may give an impression of the throwaway-insanity, generated by cheaper and cheaper clothes in the industrial nations. Maybe womens shelters, institutions for homeless people or local non-profit organisations.

If you want to donate your old clothes you'll have to put some effort in researching for associations which really need or welcome them.





Maybe the best thing would be to hang up your old clothes into a tree, figuratively speaking. How about installing empty, roofed clothes rails in pedestrian zones or at marketplaces? There one could spend an afternoon, giving pleasure to strangers with the out sorted clothes. And maybe this even would achieve the effect of enhancement in value of clothes. Isn't it strange, that getting dressed means so much to us in this society, but clothes by itself are not worth a thing, so it is so easy to sort them out unmindfully.






What are your ideas about old clothes, what would you recommend to do?

Kommentare:

  1. huhu liebe Smilla, ein supergutes drachenschaltjahr 2012 wünsche ich dir!
    ich bringe meine schrankhüterschätzchen immer nach freiburg in die 'Boutique Le Sac' des vereins OFF - Obdach für Frauen:
    http://www.off-freiburg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=15&Itemid=8
    sachen 'kaufen' kann frau dort gegen eine spende nach eigenem ermessen, gestaffelt nach einkommen. und wer wirklich gar nix hat, die zahlt auch quasi nix. eine tolle sache, finde ich!

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  2. Also wir tauschen die Kleider innerhalb der Familie / Freunde aus. Das ist vor allem bei Kinderkleidung sehr effektiv. Aber neulichst ging eine ganze Tüte guter Oberteile meiner Freundin an mich - und ich habe mich sehr gefreut so zu etwas "Neuem" zu kommen. Selbst kaputte Kleider kann ich nicht wegschmeißen, die verwende ich ganz klassisch als "Putzlumpen" wie meine Oma schon seit 50 Jahren...Leider gehen auch bei uns die Kleider aus dem Container nicht wirklich an Bedürftige. Da muss man sich schon auf den Weg machen uns alles persöhnlich im Sozialkaufhaus abgeben. Leider wahr.

    Liebe Grüße
    Tanja

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  3. Ich habe meine ausrangierte Kleidung, die noch gut ist, aber mir z.B. nicht mehr passt oder gefällt, bei Oxfam abgegeben. Manches stelle ich bei Kleiderkreisel ein und einiges zerschneide ich und nutze den Stoff für Nähprojekte. In diesem Kontext könnte evtl. das Projekt "Renew Fabrics" für Dich interessant sein, das Stoff und alte Kleidungsstücke in neue Textilunikate umarbeitet. Viele Dinge trage ich aber einfach so lange, dass sie danach reif für den Hausmüll sind.

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  4. Ich gebe das was hier überzählig ist zur Kleiderkammer in unserem Ort. Es wird dort direkt sortiert und auf die Ständer gehängt.
    Ich selber gehe dort auch immer schauen.

    Was nicht mehr gut genau ist zum weggeben zerscheide in in Streifen bzw. Runden und häkle Teppiche für einen guten Zweck daraus.

    Also falls jemand was loswerden will....... her damit ;-).

    Alles Liebe

    Aka

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  5. mo jour, danke für den Link, hier zum direktanklicken:

    Obdach für Frauen in Freiburg

    und auch dir alles Gute fürs neue Jahr, bist du denn eine aus den Drachenjahrgängen??

    Mona, danke für den link bezügluc renew fabrics; ich find ja deine eigene seite
    Meins gegen deins auch sehr interessant!

    Liegt aber vielleicht daran, dass ich weniger auf schnick Schnack stehe, aber dafür auf Litzen, Posamenten und solcherlei Dinge.

    augenweiden: ich denke ich könnte dir was schicken. schreib mir ne mail smilla@anders-anziehen.de wenn du magst mit deiner adresse

    kunststücke; was ist denn das Sozailkaufhaus, bzw wo?

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  6. Altkleider kann man doch keine Spende nennen, mann ist froh sie los zu werden.das Problem ist eher, dass mann immer neue Kleidung kauft, ohne das man es wirklich braucht.
    Es gibt nicht genug Katastrophen und arme Afrikaner fuer all unsere Altkleider!

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  7. Die Missstände, was die Weiterverwendung von gespendeter Kleidung an das Rote Kreuz aber auch ähnliche andere Organisationen angeht, sind schon länger bekannt. Zumindest für diejenigen, die es überhaupt wissen wollen. Den meisten scheint es aber ziemlich egal zu sein, was tatsächlich mit den Kleiderspenden geschieht. Hauptsache, die Sachen sind aus der eigenen Wohnung und aus den Augen und wenn man sich dann vormachen kann, damit ja "etwas Gutes zu tun" - umso besser!

    Ich habe in Tansania selbst die Berge von gespendeten Kleidern auf den Märkten gesehen. Angeboten zu Preisen, die für "die Armen" längst nicht erschwinglich sind. Und wie ja im Beitrag auch berichtet: dort ist die komplette lokale Branche rund um genähte Kleidung, Mode, etc. den Bach runtergegangen. Aber das interessiert in den sog. "reichen Ländern" kaum jemanden.

    Im Grunde gibt es so eine Art "Kleidermafia", die die Märkte kontrolliert und den großen Reibach bei relativ wenig eigen Kosten und Risiko macht.

    Will man das verhindern, muss man sich wirklich hinsetzten und selber recherchieren, wo vertrauenswürdige Sammelstellen sind. Second Hand Shops, Sozialkaufhäuser, Kleiderbörsen von Heilsarmee und ähnlichen Organisationen. Aber wie gesagt, eigenen Recherche und wenn möglich sogar das persönliche Gespräch mit den Verantwortlichen vor Ort, die solche Kleiderspenden annehmen, sollte man immer führen.

    Ich selbst habe erst kürzlich Kleidung aussortieren müssen und habe sie letztlich an eine Privatstelle gegeben, die solche Kleiderspenden noch selbst in Privat-Pkws bzw. angemieteten Kleintransportern in eine sehr arme Gegend von Rumänien bringen und dort in einem lokal begrenzten Landstrich an diejenigen verteilen, die sie wirklich benötigen.

    Ansonsten stimme ich denen zu, die darauf hinweisen, dass das Problem schon viel früher anfängt, nämlich bei uns und den Unmengen an Kleidung, die hier bei uns gekauft und ebenso schnell wieder aussortiert und weggeworfen oder eben "gespendet" werden.

    Noch eine Bemerkung am Rande, die aber schon auch einen Bezug zum Thema hat: Mich stört eine Beobachtung, die ich in letzter Zeit zunehmend mache: das nämlich Leute, die wirklich über ausreichend Geld verfügen, die nicht jeden Cent dreimal umdrehen müssen, in Sozialkaufhäuser oder sog. Charity Shops gehen und dort dann - "ach wie toll!" - auf Einkaufstour gehen; sprich: denen, die es sich wirklich nur in diesen Läden leisten können, überhaupt neue Kleidung (oder auch andere Dinge) zu kaufen, die Sachen wegzukaufen, um dann anschließend damit herumzuprahlen, wie günstig sie doch die "Schnäppchen" errungen haben und sich noch damit zu brüsten, wie "nachhaltig" und konsumbewusst sie doch (angeblich) handeln.

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  8. Im hiesigen *Lädchen* wird gesammelt, getauscht, verkauft und verschenkt, je nach Geldbeutel und Warenangebot.
    Ich freue mich, mit der Ladeninhaberin zusammen nun verschiedenene Aktionen anleiern zu können und so die Kleider etc. direkt an diejenigen weiter zu leiten, die sie brauchen und gebrauchen - ganz ohne Profitgier.

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  9. Unsere Kleidung geht an das hiesige Sozialkaufhaus oder die Kleiderkammer der katholischen Kirche.

    An das DRK geht weder mein Blut noch mein Plasma noch ein einziges Kleidungsstück meiner Familie.

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  10. Liisa, tja, ich hab es tatsächlich nicht gewußt, das muss ich leider zugeben.
    ich habe allerdings auch immer Spenden direkt an "kleine" Organisationen gespendet, weil ich als häufig nach einem Film eher sehr große Mengen wegzuorganisieren hatte. Und da hab ich eben immer aufgeteilt, eingeteilt und nach Bedarf sortiert; macht wenig sinn Männerkleidung an ein Frauenhaus zu spenden, (außer vielleicht Kinderkleidung für Jungs.)
    Ich hab dann immer angerufen, gefragt ob Bedarf besteht und hin und wieder auch ein Nein gehört.
    Dann hab ich eben weitergefragt, bis ich jemanden hatte, der wirklich Bedarf hatte.

    Ich persönlich spende ohnehin nicht gerne an unübersichtliche Organisationen, daher auch die Wahl des Kalker Kindermittagstisches neulich; ich weiß einfach gerne wo die Spende, in welcher Form auch immer, hinkommt. Wenn ich befürchten muss, dass ein Großteil der Spende an umständliche Bürokratie verloren geht, hab ich schon keine Lust mehr.

    Und was das Wort Spende angeht stimme ich dir zu; Spende ist ein Euphemismus; denn es ist eben das einfachste den ganzen Kram in einen Container zu kippen, und sich dann irgendwie erleichtert zu fühlen.

    Deswegen auch der Vorschlag mit den Kleiderstangen, irgendwie erscheint es mir angemessen dass man mit den Dingen die man sich so anschafft dann auch umgehen muss, wenn man sie loswerden möchte.

    Und auch beim letzten Punkt deines Kommentares stimme ich dir zu; die Ungerechtigkeit bzw
    Kurzsichtigkeit die darin steckt ist schwer auszuhalten.

    Gabriela; wo ist denn das Lädchen? Nur falls jemand in der Nähe wohnt, der mitliest...

    sewbeedoo; das klingt nach Überzeugung!

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  11. Solche "öffentlichen Kleiderstangen", wie Du sie da anregst, die gibt es schon in einigen Städten. Hier das Beispiel in Berlin: http://www.modabot.de/geschenkt-die-give-box-in-berlin , meines Wissens war das die 1.
    Diese Boxen sind zwar nicht nur für Kleidung- aber ich finde diese Idee einfach klasse!

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  12. fjonka, na das ist ja 'n ding! danke für den hinweis, da werd ich mal ein wenig forschen

    Giftbox Berlin

    bin demnächst in Berlin, dann geh ich selbstverständlich mal vorbei, und es sind ja schon einige stationen mehr vorhanden, bzw in Planung, kann man bei facebook sehen.

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  13. Das Thema ist so deprimierend. Ich muss gestehen, dass ich das mit den Containern auch erst spät erfahren habe.
    Nun habe ich einen guten Grund mehr, die Sachen für neue Nähpojekte aufzuheben. Muss nur mal schaffen, das alles wegzunähen. Habe zu weihnachten ein Buch bekommen: ich war einmal ein Hosenbein. Sehr inspirierend.
    Vieles habe ich aber vorher auch schon versucht aufzupeppen. Vieles wird im verwandten- und Freundinnenkreis rumgereicht. Ich war auch mal auf einer selbst organisierten Party von Freundinnen und Bekannten, wo jeder einen Stapel Klamotten einbrachte und dann ausgesucht, getauscht wurde. Hat viel Spaß gemacht.
    Die Kleiderstange ist eine tolle Idee.
    Viele grüße
    Doreen

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  14. Danke für diese Diskussion - ich hatte gerade noch einiges in den Container gegeben - aber wirklich nur echt kaputte Dinge, das andere trage ich eben, bis es nicht mehr geht.

    Da ich nicht gerne (und auch nicht gut) nähe stelle ich mir die Frage, wohin nun mit den Dingen, die zu kaputt sind (Beispiel: eine Leggings, wo sich die Nähte auflösen - ich hatte extra eine teurere gekauft, aber auch hier das Gleiche :) ).

    Vielleicht habt ihr ja dafür auch Ideen?

    LG Uta

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  15. Liebe Smilla,

    die Givebox gibt es mittlerweile in Düsseldorf schon mehrfach an verschiedenen Standorten.

    http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/duesseldorf/nachrichten/flingern-tauscht-in-der-givebox-1.2650811


    LG

    Marleen

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  16. Liebe Smilla,

    Kinderkleider werden von uns auch an Familien mit kleineren Kindern weitergegeben. Die Mädels freuen sich immer darüber und sind stolz darauf, von meinen "großen" die Sachen zu bekommen. Meine ausrangierten Kleider gehen immer an Zora. Das ist auch ein Second-Hand-Kaufhaus in dem aber die Mitarbeiterinnen z. B. Mädchen ohne Schulabschluss sind, denen dort eine Ausbildung ermöglicht wird. Das mit den Kleidercontainern war mir auch schon seit längerem bekannt...

    LG
    Zandi

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  17. Danke für diesen Beitrag - ich finde die Idee, ausrangierte Kleidung irgendwo im öffentlichen Raum zu verschenken, sehr schön.
    In Wien gibt's die Schenke (http://www.dieschenke.org/), in der allerdings nicht nur Kleidung, sondern alles Mögliche verschenkt wird.
    Mit lieben Grüßen,
    Verena

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  18. Moin!
    Die Givebox wollte ich auch gleich erwähnen bei "öffentliche Kleiderstange" :)
    Ansonsten fällt mir noch Freecycle ein ( http://de.freecycle.org/ ). Funktioniert eigentlich sehr gut da.

    Kleidung ist erfahrungsgemäß leider immer sone Sache, weil wenig Menschen Klamotten tragen, die irgendwann mal sehr in waren, und jetzt eben nicht mehr. Das einzige was wirklich gut funktioniert sind so "Basic" Klamotten, die man immer gut tragen kann, wie halt ne normale Jeans usw.
    Davon abgesehen dass viel an Klamotten so schlechte Qualität hat, das vieles nur von einem Menschen getragen werden kann, und dann fast schon weggeworfen werden müsste..
    Es kauft halt kaum noch jemand Sachen die zwar teurer, dafür aber haltbarer sind. Wenn Schuhe kaputtgehen, wirft man sie weg und bringt sie nicht zum Schuster. Socken werden nicht mehr gestopft. Das ist nicht nur bei Klamotten, sondern bei allem so. Sehr traurig, finde ich.

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  19. @smilla: gerne doch *gg*
    schade, daß es die Infos über die Give-Boxen halt bisher nur auf facebook gibt(und auch dort gibt's keine gesamte Übersicht) - als Jd, die dort nicht dabei ist (und auch nicht sein will) ists schwierig.
    Aber in den Kommetaren des wenigen, was auch ich lesen kann, steht, daß sich wohl Jd gerade dessen annimmt.

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  20. Meine Schwägerin in der Schweiz bringt genruachts Sachen, auch Kleidung, in die Brockenstube. Die gibt es überall in der Schweiz, und es sind so ne Art second hand Läden, deren Gewinn an die jeweils organisierende Orgnaisation geht.
    Meine Sachen gehen nach Russland, Rumänien oder die Ukraine, entweder über Privatleute, die die Sachen direkt dorthin bringen, oder eben Kirchengemeinden, die das selbe tun. Man muss nur nachfragen.
    Das mit dem Blut spenden sehe ich anders.
    Wie soll es denn anders organisiert werden?

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  21. Ich gebe unsere Sachen zu "Unser Blinklicht" in Köln, ein kleiner Second-Hand-Laden, der so ähnlich wie die schweizerischen Brockenhäuser funktioniert. Nur wird dieser Laden von vielen reizenden Ehrenamtlerinnen betrieben, die am Ende des Jahres entscheiden, wohin das eingenommene Geld gespendet wird (wiederum für lokale Projekte).
    Mir gefällt, daß der Laden eine echte "Veedelsseele" hat. Man kommt, um zu spenden, wenn man etwas Gutes übrig hat. Man stöbert aber auch immer, ob man etwas für sich finden kann. Dadurch ist das Einkaufen dort schön normal und nicht mit dem Stigma des "Bedürftigen" behaftet, das vermutlich manchen, der wenig Geld hat von Sozialkaufhäusern oder ähnlichem abhält. Ich kann daran also nichts Verwerfliches finden. Im Gegenteil: Ich habe mich gefreut, daß meine Kinder dort sogar Weihnachtsgeschenke füreinander gefunden haben und mir so zeigten, daß "gebraucht" (ebenso übrigens wie "selbstgemacht") für sie mindestens ebenbürtig zu neu ist. Das hat für mich viel mit einem gesunden Verhältnis zu Konsum und weniger mit Schnäppchenjägerei zu tun.

    Gruß, Elke

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  22. Hallo,

    das ist ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt. Ich möchte den Lesern aus dem Raum Köln West diesen Laden hier ans Herz legen, wenn es darum geht, noch gut erhaltene Bekleidung los zu werden:

    http://www.roteslaedchenfrechen.de/

    Hier findet man eine Aufstellung, wohin der Erlös geht:

    http://www.w-bannwarth-pabst.de/Laedchen/flugblatt-10.shtml

    Diesen Damen helfe ich doch gerne beim Helfen!

    Viele Grüße,

    frieda

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  23. In der Tat ein sehr interessantes Thema, finde ich. Ich habe vor einiger Zeit viel aussortiert, was einfach nicht mehr passt, das werde ich im Frühjahr auf dem Flohmarkt versuchen, an den Mann/die Frau zu bringen. Ist aber mühsam und nicht lukrativ.
    2nd Hand-Läden funktionieren hier gar nicht, die sind sehr selektiv und nehmen auch oft auch gar nichts mehr an, egal wann man kommt.

    Und ich find's nicht schlimm, wenn sich auch Otto Normalverbraucher im Sozialkaufhaus oder Oxfam etwas kauft. Es geht doch darum, dass die Sachen wieder wegkommen und angezogen werden. Und jeder hat die Chance, da hinzugehen, sei er Hartz 4-Empfänger oder nicht.
    Außerdem ist mein persönlicher Eindruck, dass Leute mit wenig Geld sich eher bei Kik und Konsorten eindecken anstatt bei Oxfam, Sozialkaufkhäusern und dergleichen. Pauschalisieren kann man das sicher aber nicht.

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  24. wir machen tatsächlich mädels-abende, an denen jede mitbringt, was sie nicht mehr mag. schmuck, haarzeug, kleidung, schuhe... und so unterschiedliche körper[proportionen!] wir auch haben, geht danach jede meist leicht angeschickert und sehr zufrieden mit der beute nach hause ;).

    toller artikel, ich bin jedesmal gespannt, was es hier bei dir zu lesen gibt. - aber schlimmes thema, das wegwerfen, so ganz allgemein.

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  25. Ich nähe aus alten Sachen neues und bringe es in denregionalen Umsonstladen. Ansonsten versuche ich wenig und ordentliche Qualität zu kaufen. Wenn man dann so liest und sieth was die Näher in Asien für Arbetis-und Lebesnbedingungen haben, kann man sich niyx merh beim Dicounter kaufen, und auch viele "exkluxive" Marken lassen dort nähen, etwas besseres Material, höhere Gewinnmarge, gleich schlechte Löhne und Bedingungen. Bei you tube gibt es da eineige Filme.....

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  26. Hier bin ich nochmal, habe erfahren das es eine Initiative gibt wo Leute sich versprechen ein Jahrlang keine neue Kleider zu kaufen.
    Die Idee stammt von designstudenten und soll die kreativitaet anregen.
    Kleiderspenden sind nichts anderes als recycling , wie Papier oder Glas.
    Gut das es firmen gibt die das machen.
    Hier in Bretagne gibt es 3 Mal im Jahr eine Altkleidermarkt, jeweils 3 Tagelang.
    Der letzte Tag geht alles fuer 1€ Stueck weg.
    ich kaufe fast alle meine Kleider dort.
    Der Erloess geht nach Secour Populair.
    Die Organisation liegt in den Haende von Freiwilliger.
    Es macht allen spass, weil es auch eine Kaffee crepes Ecke gibt.

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  27. Keanavo, danke, sind die irgendwo im netz zu finden?

    Elke, das blinklicht muss ich acuh mal aufsuchen!
    Ich glaube Otto Normalverbraucher hat Liisa nicht unbedingt gemeint. Ich denke auch, dass es gut ist, wenn eine Durchmischung stattfindet und nicht eine Stigmatisierung.

    rebhuhn, das klingt ja gut. Ich habe einmal eine Kleidertauschparty gemacht, vor 3 Jahren oder so. Ich hatte aber das Gefühl, dass es zwar ein netter Abend war, aber kaum jemand wirklich erfolgreich war; weder im loswerden noch im finden. Vielleicht mach ich mal wieder so ne Tauschparty, mal sehen, jetzt kann ich ja auch über den Blog einladen, das wär ja vielleicht was...

    Frieda, danke für deine Empfehlung.
    wer in Köln oder Frechen dort spenden möchte:
    Rotes Lädchen

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  28. Da ich gerade dabei bin, unseren Keller auszumisten (ich habe leichte Messie-Symptome), habe ich die Kommentare mit großem Interesse gelesen.
    Die meisten empfehlen ja Second-Hand-Läden, Kleidertausch-Parties, etc., was sicherlich in der Regel eine gute Anregung ist. Da meine Altkleider-"Sammlung" aber schon etwas älter ist, sind die Sachen nicht mehr sehr modisch, wenn auch gut erhalten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Kleider noch von jemandem gekauft oder auch gratis übernommen werden.
    Was kann ich da machen? Ich fürchte, ich muss sie dann doch in einen Container werfen, oder?

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  29. Laula, das ist überhaupt ein wichtiger Aspekt bei der Aussortiererei; würde irgendjemand das noch tragen wollen oder können?
    Hauptsache was am Leib ist realitätsfern in Deutschland zb, keiner möchte verständlicherweise in einer Leistungsgesellschaft Armut durch die Kleidung wiederspiegeln.

    Es ist vermutlich das schwierigste dabei zu entscheiden, welche Kleidung wo noch gebraucht werden könnte.
    Sie in den Container zu geben ist aber die schlechteste Lösung wie mir scheint; allerhöchsten eben zerschnitten, damit sie recycelt werden kann, wie im Zeit-Artikel angeregt.

    Vielleicht gibt es auch bei dir in der Nähe lokal organisierte Transporte in Regionen, wo wirkliche Not herrscht, und man sicher sein kann, dass die Dinge auch ankommen.

    Dein Beitrag spiegelt eigentlich das wichtigste am aussortieren wieder; es macht Arbeit. Einfach alles auf einen Haufen und weg damit, und das ganze als "Spende" verbuchen, ist eben zu einfach.
    Aber wenn du das mit dem Messie ernst meinst denke ich, solltest du vielleicht tatsächlich einfach alles zerschneiden, denn sonst überforderst du dich vermutlich, wenn ich mal so laienhafte Ratschläge geben darf :-)

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    1. Hallo smilla,
      dein wunderbares Blog lese ich schon lange mit, aber heute melde ich mich zum ersten Mal zum Beitrag übers Aussortieren und über das, was wir mit unseren alten Klamotten machen sollen.

      Danke für die vielen Anregungen, ich habe da auch noch was;-).

      Schon genannt wurde Oxfam, das ist eine wirklich gute Alternative zu den Give-Boxen, denn das Geld dafür geht wirklich dahin, wo es gebraucht wird. Dass die Klamotten auch von Leuten sie sich anderes leisten könnten, gekauft würden, ist ok für mich, denn wichtig ist, dass das Geld dafür an die richtige Stelle kommt.

      Informieren über deren Arbeit kann man sich ja unter der Oxfam-Website.

      Alte Klamotten verkaufe ich im 2nd-Hand, das geht in Berlin so là là, ist aber, wie schon gesagt, auch mühsam.
      Oder ich verschenke was ich nicht mehr haben will an Freunde. Manchmal ist das schwierig, denn meine Größe ist eher Bohnenstange als normal;-)
      Ich suche immer noch unkommerzielle Tauschparties hier in der Stadt. Weiß da jemand was?

      Sehr gute Sachen, die ich nicht weggeben will, und die nicht mehr schick sind, - da überlege ich immer, ob ich daraus mit kleinen Änderungen noch ein gutes Stück machen kann.

      Glücklicherweie habe ich eine gute Schneiderin im Kiez, die das dann auch umsetzen kann.

      So ist aus einem sehr guten, aber unmodernen schmalen langen Rock mit zwei langen Schlitzen ein hervoragendes Stück geworden, indem wir da zwei Kellerfalten mit einem kontrastierenden Stoff hineingebastelt haben.

      Aus einem alten indisch angehauchten weißem Leinenkleid, das weder Fisch noch Fleisch war, und auch etwas zu hell für mich, wurde eine lange schöne Jacke, die über allerlei Hosen und Blusen passt und die ich diesen Sommer fast ununterbrochen getragen habe. Das Kleid hing fast drei Jahre lang ungetragen im Schrank.

      Wichtige Regel dabei:
      Für solche Umarbeitungsprojekte immer Zeit lassen, bis man genau weiß, wie sie aussehen sollen, damit hinterher das Ergebnis stimmt.

      Gruß an dich und die vielen klugen Kommentare.
      bel

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    2. Bel, danke auch für deinen Kommentar, würde ich ja gerne sehen, deine abgeänderten Sachen.
      Ich finde es auch einfach schade bei vielen Teilen, die irgendwie "Potential haben, aber doch nicht richtig sind. Da versuche ich dann auch oft noch was draus zu machen. So wie Augenweiden geschrieben hat, die Kleidung auch mal zerschneidet und nur den Stoff weiterverwendet.

      Könnte man auch ne schöne Fotoserie zu machen...

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    3. Ich schick dir ein Mail.
      Ein Artikel/eine Fotoserie zum "Upcyclen" statt wegwerfen fände ich auch super interessant.

      Gruß bel

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  30. Hallo Smilla,

    lange habe ich hier nicht mehr gelesen und mich gleich über den ersten Artikel & die anregenden Kommentare gefreut.

    In diesem Jahr werden wir leider sehr viel anschaffen müssen, da wir zum ersten Mal Nachwuchs bekommen - mich graut es schon vor der Ökobilanz & dem Minus auf dem Konto, wenn wir nacheinander in Elternzeit gehen.
    Zuerst einmal haben wir versucht eine Liste mit nützlichen Dingen aufzustellen, die wir für's Kind wirklich WIRKLICH brauchen - keinen zuckibunten Firlefanz. Die Liste mit Anregung, wo es was günstig gebraucht geben könnte, bekommen alle, die uns unbedingt was schenken wollen. Wir bitten ausdrücklich nur gebrauchte Sachen zu schenken. Gerade bei Kleidung ist das auch hautfreundlicher (außerdem haben wir keinen Bock auf rosa/blau Diktat - anderes Thema). Wem das zu aufwändig ist (jup, das haben wir schon zu hören bekommen) kann auch gerne Geld schenken, dann besorgen wir, was wir brauchen.

    Im Gegenzug werde ich in diesem Jahr keine neuen Klamotten für mich kaufen. Meine Proportionen verändern sich dank Bohne inside eh monatlich, also bin ich lieber endlich mal wieder kreativ und lasse mich z.B. durch diesen Blog http://diymaternity.com/ Pinterest & co. inspirieren. Außerdem bekommt eine Freundin ihr Baby etwas früher, so dass wir sicherlich einiges tauschen werden.

    Die Sachen, die durch die Haushaltszusammenlegung doppelt sind, spenden wir an eine Obdachlosenspeisung. Dort wird Wohnungslosen auch mit einer Grundausstattung geholfen, wenn sie eine neue Wohnung gefunden haben. Handtücher, Bettwäsche, Kochtöpfe - wird alles gebraucht. Gibt es sicherlich in jeder größeren Stadt. Btw. nehmen sie dort auch manchmal Lebensmittelspenden (soll aber variieren). Also wer 'nen Nussbaum oder so im Garten hat... Allerdings ist es sinnvoll dort anzurufen und zu erfragen, was sie wirklich brauchen, da auch der Lagerplatz dort begrenzt ist.

    In meiner Straße gibt es außerdem seit Jahren ein leerstehendes Ladenlokal mit überdachtem Eingang. Da gibt es sozusagen eine improvisierte Brocken-Box. Bücher, Kleider, Zimmerpflanzen - habe ich dort schon hingebracht und mitgenommen. Läuft! Gibt's in Berlin eigentlich in allen Bezirken: mal in einer Telefonzelle, mal auf dem Absatz eines Baugerüsts... Dann gibt's noch die Umsonstläden und die weiter oben schon gennanten Kleidertausch-Partys http://www.klamottentausch.net/

    Eine Flashmob Tauschparty im Park oder im Innenhof mit allen Haubewohner_innen, wenn das Wetter wieder besser ist, hab ich noch im Hinterkopf.

    Liebe Grüße

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  31. Danke Kenavo, an den Secours Populaire hatte ich nicht gedacht. Ich habe schon (noch gute) Kleidung in einer Kirche ausgesetzt !

    Vor einigen Jahren habe ich beschlossen viel einfacher zu leben und kaufe desshalb nur noch wenig Kleider, guter Qualität, die ich viele Jahre lang tragen und mixen kann und mir nie langweilig werden. Minderwertigen Kleider habe ich zerschnitten vor dem Wegwerfen : wenn sie mir nicht gut genug sind sind sie auch für Andere nicht geeignet !

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  32. Hallo Smilla, ich schau immer wieder sehr gern bei dir rein und diesen Beitrag finde ich besonders gut, da auch ich schon seit langem in meinem Umkreis darum kämpfe, dass die Leute ihre "alte" Kleidung NICHT in die Kleiderspende geben, sondern sie entweder zu mir bringen oder aber selbst in diverse Hilfsorganisationen gehen. Das ist den Meisten leider zu aufwändig und so sammle ich die Sachen und bringe dann immer ein volle Ladung zur Tafel, wenn mein Keller aus den Nähten platzt.

    Und obwohl wir selber mit sehr wenig auskommen müssen, finde ich es wichtig, dass wir so weit es geht helfen. Meine Aufgaben sehe ich momentan vorallem darin, all jenen, denen es besser geht, klar zu machen, wie wertvoll die Dinge sind und wie oft wir mit solchen kleinen Spenden helfen können!
    Die Mitarbeiter bei unserer Tafel sind zumindest jedes Mal erfreut, wenn ich mit meinem Wägelchen angerauscht komme.

    Und so langsam fangen viele auch an umzudenken und fragen schon, wann ich wieder mal fahre. Das tut sehr gut!

    Liebe Grüße

    noz!

    PS: Wenn ich die Sachen zur Tafel bringe, dann schaue ich sie mit den Mitarbeitern vor Ort an und dann entscheiden diese gleich, ob sie genommen werden oder ob ich sie zum Entsorgen/Weiterverarbeiten mitnehme.

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  33. Hi
    Die Spenden nach Rumänien habe ich auch schon unterstützt.
    In der Schule bleiben immer viele Sachen liegen, die habe ich am Ende des Schuljahres zu Hause gewaschen und verpackt. Das waren jedes Jahr etwa 6/7 volle Bananenkastons mit Mützen und Schals, Handschuhen und Sportschuhen aber auch Jacken und Pullover usw.

    Leider habe ich dann Menschen aus Rumänien getroffen, die sich natürlich über die Spenden freuten: wenn sie kein Brennmaterial hatten dann kamen eben die Kleiderspenden in den Ofen.

    Das hat mich außerordentlich frustriert.
    Seither holt ein kommerzieller Sammler die Kleidungsstücke ab, denn unser Sozialkaufhaus wollte diese Menge in dem vorhandenen (teils ungewaschen) Zustand nicht.

    Im kleine Rahmen landen Kleidungsstücke auch bei mir beim Sozialkaufhaus oder bei Freunden. Auch der Patchworkclub hat sich schon über besondere Stoffe gefreut.
    Heute sind ja Bastel/Näharbeiten wieder in, weshalb das ja auch ein Anreiz sein kann seine Freizeit mit dem Umarbeiten der Lieblingsstücke zu verbringen.

    Danke für die informative Seite.

    lg

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