Sonntag, 26. Juni 2011

Who knows tomorrow?





Andere Länder, andere Namen; Menschen mit Namen, die für westliche oder euro­päische Ohren ungewohnt oder schwer zu verstehen sind haben oftmals einen zwei­ten Namen, der diese Hürde galant um­geht. Chris heißt also eigentlich Amaechi, (oder ist es doch umgekehrt, ich weiß es nicht). Amaechi ist ein niger­ianischer Name, und hat folgende weise Bedeutung: No one knows tomorrow, oder auch als Frage formuliert: Who knows tomorrow?
Für das Morgen, und die Zeit danach, hat Amaechi Pläne und Wünsche, seine Gegenwart nutzt er zu deren Verwirk­lichung. Aktuell hat er sein Studium der Energietechnik beendet, was keineswegs bedeutet dass er mit dem Lernen fertig wäre: "Gerade muss ich mich in so ein Computerprogramm einarbeiten, das in vielen Firmen als Grundlage vorausgesetzt wird."
Ich frage Amaechi was in seinen Augen der wesentlichste Unterschied ist zwischen Menschen in Deutschland und Nigeria, wo er seine ersten Lebensjahre verbracht hat: "Hier ist alles Hektik. In Nigeria haben die Menschen mehr Zeit. Das Leben ist nicht so formatiert, es gibt weniger starre Regeln im Alltag."
Es sei noch darauf hingewiesen, dass die Afrika-Meisterinnen des Frauen-Fußballs aus Nigeria kommen, und heute im Auf­taktspiel gegen Frankreich angetreten sind. Und hier und da gibt es ein­drucksvolle Fotos des nigerianischen Foto­grafen Andrew Esiebo.
Other countries, other names; people with names, which are hard to understand or to remember for western or european ears often have a second name to find a way around this problem. So Chris actually is called Amaechi ( or is it the other way round, I'm not too sure). Amaechi is a nigerian name and bears a wise meaning: No one knows tommorrow, or to put it as a question: Who knows tomorrow?
For his tomorrow, and the time after, Amaechi has ambitious plans, and  in his presence he takes advantage of achieving his aims. He just finished his study of energy engeneering, but that doesn't mean that he stops learning: "Currently I try to become aquainted with a computer program, which is required as a basic in many companys."
I ask Amaechi what he considers as the most essential difference between people of Germany and of Nigeria, where he grew up in his childhood years:" Here everything is rush. In Nigeria people have more time. Life isn't all that formatted, there aren't that much definite rules in all-day-life."
By the way; the Afica champions of womens soccer are from Nigeria, and today they competed against France at the opening game. And here and there you can find impressing photos of the nigerian photographer Andrew Esiebo.

Kommentare:

  1. hübscher mann, mit einer tollen ausstrahlung, der ohne albern auszusehen pink tragen kann. wo gibts denn sowas? ;) (...ich weiss, in köllefornia)

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  2. Tolle Farbkombi die er mit solcher Coolness trägt ...

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  3. Köllefornia...isch laach misch scheggisch!!!
    Ich finde ja, dass man dass eh nicht so eng sehen sollte mit den Namen...ein bisschen mehr Spielfreude und Pfantazie...

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  4. cooler Typ der definitiv die Farben tragen kann und vielen Dank für die Links..Sehr schöne Fotos..

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  5. Danke für den Photolink, die ersten tollen Photos von Nigeria, die ich sehe, nachdem ich selbst mal 2 Monate in der Hölle von Lagos zugebracht habe und dem relativ wenig schönes abgewinnen konnte.....

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  6. anonym: was meinst du denn mit der Hölle von Lagos? ich hab neulich schon mal sowas in der art gelesen irgendwo..

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  7. Wie lustig, ich blätter gerade so durch die schönen Gesichter und da entdecke ich Amaechi. Den haben wir auch entdeckt und ihn für unsere Online-Citymagazin WE ARE CITY fotografiert.

    http://www.wearecity.de/Cities/Cologne/Christopher-Friesenstrasse?highlight=FRIESENSTRASSE

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