Sonntag, 24. April 2011

Kwerfeldein


In diesen Tagen mach ich's wie die Herren auf der Wiese und ruh' mich ein wenig aus. Allerdings:  ich hab ausnahmsweise fremd­geschrieben: Martin Gommel von Kwerfeld­ein hat kürzlich freundlich angefragt, und so kam's. Bei ihm zu lesen ist nun ein Bericht über meinen Blog, der mir so am Herzen liegt. Und irgendwie ist eine solche Form des Resümees auch ein Geschenk an einen selbst, denn es bedeutet innehalten. "Was tu ich eigentlich, und worum geht es mir dabei?" Das ist die Frage die ich mir, zum wiederholten Mal, gestellt habe. Und auch wenn meine ganz persönliche Antwort an mich selbst dort nicht bis ins Kleinste nieder­geschrieben steht, so weiß ich doch genau, was mir das alles hier bedeutet. In diesem Sinne auch ein winkendes und herzliches Dankeschön an alle Leser/innen! Und an die Menschen auf den Fotos ohnehin. Denn ganz alleine in der Ecke spielen macht ja keinen Spaß.
Frohe Ostern noch!
Like those men, lying in the green grass, I take a little rest in these days. Although I've written a guest post for Kwerfeldein. Martin Gommel recently asked me for a short report about my blog which means so much to me. And for some reason this kind of résumé is a benefit for oneself as well. It means pausing to think: "What am I doing and why do I do it?" That's the question which, from time to time, arises. And even though I didn't write the very details of my personal conclusion, I can tell for sure, that all this means a lot to me. With this in mind a heartful and cheerful thanks to all my readers and of course to all the people I took photos of. Happy easter!

Kommentare:

  1. Danke, liebe Smilla, für Deinen wie Dein Blog selbst berührenden Artikel über eben diesen Blog!

    Danke für Dein nicht bis ins Kleinste niedergeschriebenes tieferes Anliegen (natürlich würde mich das NICHT Niedergeschriebene brennend interessieren, aber neeeiiin, ich frage jetzt nicht!!)!

    Danke, dass Du die "7-Sekunden-Theorie" (Die ersten 7 Sekunden einer Begegnung entscheiden über Sympathie oder Antipathie) beim Ansprechen der Menschen zwar sicher irgendwie anwendest, den/die Fotografierte(n), Dich selbst und die LeserInnen Deines Blogs dann aber nicht mit dieser Oberflächenbeurteilung zurücklässt, sondern zu jenem Blick unter die Oberfläche einlädst!

    Ich folge Deiner Einladung immer wieder auf's Neue sehr, sehr gern!

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Smila,

    was für ein schönes Resüme. Es hat viel Spaß gemacht, Deinen Text zu lesen. Dir auch schöne Ostern!
    Herzlich: Elke

    AntwortenLöschen
  3. Ein sehr schöner Gastbeitrag bei Kwerfeldein und Dir ebenfalls mal wieder ein Dankeschön für all das, woran Du uns hier teilhaben lässt und dass Du uns immer wieder anregst genauer hinzuschauen und uns auf die unterschiedlichsten Lebensentwürfe zumindest gedanklich einzulassen! Ich finde Dein Blog einfach unglaublich spannend auch noch nach all der Zeit, die ich es jetzt schon mit verfolge und ich finde es grandios, dass Du es ausgerechnet über das Thema Mode (die ja häufig nur als etwas "äußerliches" verkauft wird) schaffst, unsere Blicke weiter und tiefer zu lenken und zu zeigen, dass Mode viel mehr sein kann als nur "Hülle". Dir noch einen wunderbaren Ostermontag!

    AntwortenLöschen
  4. :D :D :D schönen ostermontag dir! [... jetzt schon wieder aus der pfalz ;). bin allerdings über köln gefahren und hab' an dich gedacht.]

    AntwortenLöschen
  5. Danke sehr für eure schöne Unterstützung, und die schönen Kommentare.
    Mich erschreckt, oder erstaunt ja immer wieder, wie eng die Grenzen, wie 'die anderen' so zu sein haben, gesteckt sind.
    Neulich stand ich mit einer Bekannten an der Strassenecke und wir haben ein wenig geredet. Dann kam jemand vorbei ( inzwischen auch hier im Blog) und ich hab gesagt; "Na, die sieht ja interessant aus." Meine Bekannte war total erstaunt, und hat sich eher entsetzt über die Erscheinung der Frau geäußert.
    Das hat mich sehr beschäftigt, ich hätte mit einem liberaleren Blick gerechnet.

    Die 7 Sekunden- theorie, der erste Eindruck, die erste Sekunde zählt, von all dem, ob es nun stimmt oder nicht, bin ich ja auch nicht frei. Und irgendwie entscheide ich ja auch, wen ich anspreche. Und wenn es nur die erwähnte Tagesform ist, die es mir leicht oder unmöglich macht jemanden anzusprechen.
    Wichtig ist doch, das Bewegung drin ist, und nicht so eine Entscheidungsstarre gilt; sieht komisch/anders/fremd aus; durchgefallen im System.
    Ganz im Ernst, dieser ganze Klamotten- Schönheits- Jugend-Reich und Schön-Hype...also, worum gehts denn eigentlich im Leben? Um neue Schuhe?

    AntwortenLöschen
  6. schöne Worte hast du gefunden Smilla!

    "Und irgendwie ist eine solche Form des Resümees auch ein Geschenk an einen selbst, denn es bedeutet innehalten. "Was tu ich eigentlich, und worum geht es mir dabei?"

    Ähnliche Gedanken gehen mir seit unserem letzten Treffen durch den Kopf.
    Wir könnten unsere Antworten bei einem erneuten Kaffee trinken gern mal vergleichen.


    Was Deinen Blog angeht bin ich sehr sehr froh, vor einer ganzen Weile darüber gestolpert zu sein.
    Du bringst mir Köln und seine Bewohner auf so eine sehr schöne, persönliche, spannende und farbenfrohe Art näher, danke Dir dafür!

    AntwortenLöschen
  7. Meine Theorie, warum wir deine Fotos so mögen:

    Die Personen öffnen sich auf eine bestimmte Weise, WEIL du sie magst in diesem Moment. Das spürt jede/r, wenn es auch gerade nicht bewusst sein mag. Dieses geöffnet sein sehen wir dann im Foto. Das ist einfach schön, zu sehen, was es macht, wenn jemand merkt, dass er/sie in seiner/ihrer Einzigartigkeit wahrgenommen wird. Wie oft passiert einem das schon? Wir denken ja meist, dass wir eh nicht besonders sind!

    Mag deinen Blog auch sehr! Hab nämlich immer Probleme, wenn ich neue Schuhe brauche ;-)

    Danke!!! und liebe Grüße
    Elisabeth

    AntwortenLöschen
  8. Sally, sehr gern ;-) und merci vielmals!

    Elisabeth; gar nicht so einfach, auf einen so netten Kommentar etwas zu antworten... So ist das mit den Komplimenten, nicht? Man möchte abwiegeln oder sie am liebsten übergehen, vor lauter Scham :-)
    ich sag einfach danke sehr!

    AntwortenLöschen
  9. War eigentlich kein Kompliment, sondern meine ehrlich Meinung! :-)
    Ich wollte das auch schon ein paar Mal machen, interessante Leute fotografieren und hab mich noch nie wirklich getraut, sie richtig anzusprechen, bin einfach feig und bewundere, wie du das offensichtlich schaffst.
    Vielleicht nehm ich ja doch einmal wieder einen Anlauf, dein Blog macht jedenfalls Mut dazu!
    Liebe Grüße nochmal nach Köln
    Elisabeth

    AntwortenLöschen
  10. Elisabeth; hab jetzt wirklich nachgeschlagen, was Kompliment bedeutet, ( ich hatte es nämlich auch als deine ehrliche Meinung genommen..)
    jedenfalls, einfach ansprechen. Das geht besser als man (vielleicht)denkt :-), viele Grüße smilla

    AntwortenLöschen