Donnerstag, 4. Februar 2010

Ein Sondermeier





Eben seh ich noch wie die Tribünen für den Rosenmontagszug gebaut werden, da treff ich Burkard Sondermeier. Er ist ein echter und gebürtiger Kölner; aber er hat ein Problem mit dem Karneval. Zumindest mit dem wie er üblicherweise hier gefeiert wird;" ...zu industrialisiert" sagt er, und noch mehr im Interview mit der FAZonline. Vor acht Jahren hat er also sein eigene Veranstaltung ins Leben gerufen; "Karneval einmal klassisch". Dafür textet und komponiert er, und zusammen mit dem Ensemble Camerata Carnaval versucht er, der Wehmut und Vergänglichkeit des Karnevals Ausdruck zu verleihen. Zu sehen im Kunsthaus Seelscheid, das Sondermeier seit 35 Jahren betreibt. Seine Brille ist übrigens aus der Biedermeierzeit; von 1823, sogar noch mit den original Gläsern.
Just when I see the tribunes for carneval are builded up I meet Burkard Sondermeier. He is a real and native-born cologne man, but he is very down on carneval. At least how it is celebrated usually in cologne; "...too industrialized" he says, and much more in the interview with FAZonline. Eight years ago he created his own event; "Carneval seen classically". Therefore he writes and composes, and together with the ensemble Camerata Carnaval he tries to give expression to melancholy and impermanence of carneval. Shown in the Arthouse Seelscheid, which Sondermeier runs since 35 years. His glasses, besides, are Biedermeier from 1823, even with the original lenses.

Kommentare:

  1. Supertyp mit "Feuer im..."

    ...so stehts jedenfalls auf der Zeitung...

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  2. ob er mit den gläsern auch gut sehen kann? :) frisur und bart passen perfekt zusammen!

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  3. er sagt er kann sehr gut damit sehen, weil sie fast wie gleitsichtgläser sind..
    hat er glück gehabt mit der stärke.

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