Freitag, 17. Oktober 2014

Radebrechen in Tophane



Wenn Mehmet Ali sich auf seinem Hocker ein wenig nach vorne beugt, dann kann er das Haus sehen, in dem er zur Welt gekommen ist. Der Hocker steht in der hinteren Ecke seines kleinen Obst- und Gemüseladens, sein Geburtshaus befindet sich schräg gegenüber. Es ist ein mehrgeschossiges Wohnhaus, mit Giebeln und Erkern. Groß, stolz und doch wie nebenbei steht es da, im Herzen von Tophane - bestimmt schon 100 Jahre lang.

Seit 50 Jahren verkauft Mehmet Ali in dem kleinen Eckgeschäft Obst und Gemüse. Eigentlich ist es gar kein richtiger Laden - mit eigenen Wänden und einer Tür. Es ist eher eine Art Kiosk, oder ein etwas komfortablerer Stand. Es war eben noch eine Ecke frei in dem zusammengewürfelten Häuserblock, und irgendjemand hatte die Idee, dort einen Verkaufsraum hinzubauen. Vielleicht war es Mehmet Ali selbst. Ich kann ihn leider nicht fragen, denn wieder mal sitze ich in Istanbul bei einem Menschen, dessen Sprache ich nicht spreche. Wir verständigen uns also in Zeichensprache, ich male auch schon mal was auf ein Stück Papier, und Mehmet Ali versucht es mit der Wiederholungstaktik. Bestimmte Sätze sagt er einfach mehrfach hintereinander, in gebührender Lautstärke. Hin und wieder legt er seine Hand auf meinen Arm, als könne er so seine Fähigkeit türkisch zu sprechen auf mich übertragen.
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Sonntag, 12. Oktober 2014

Viel Freundlichkeit


Abendliches In-den-Bosporus-springen in Üsküdar

„Wie ist es denn in Istanbul?“ wurde ich neulich von jemandem gefragt, der noch nie dort war. „Viel Freundlichkeit“ lautete meine Antwort, die mir ohne langes Überlegen aus dem Mund gefallen ist. Das mag sich als Dialog holprig lesen, stimmt aber.
Ganz ohne Formalitäten hat offenbar eine Art verbaler Autopilot die Antwort meinem inneren Empfindungsschrank entnommen und ausgegeben, so dass ich selbst überrascht war, sie zu hören.
Istanbul zu beschreiben ist nämlich gar nicht so leicht. Je länger ich überlege, desto unmöglicher erscheint mir ein Versuch. So viel wäre zu erwähnen und zu berichten und beinahe alles was Istanbul auszumachen scheint, wäre um einen jeweiligen Gegensatz zu ergänzen, der ebenso wahr und spürbar ist.
Und: gerade drei Mal habe ich diese Stadt inzwischen besucht. Wie gut also kenne ich Istanbul überhaupt, muss ich mich fragen.


Blick von der Galata-Brücke Richtung Goldenes Horn

Viel Freundlichkeit - mit dieser Aussage an der Hand gehe ich nun immer wieder mal forschend auf Istanbul-Erinnerungs-Reise. Konkrete Erlebnisse fallen mir ein: Menschen, die mir geholfen haben, zahllose Gesten der Höflichkeit, oder wie ich bei meiner ersten Reise nach Istanbul während des Ramadan einen Trupp Bauarbeiter beim abendlichen Fasten-Brechen fotografiert habe und direkt von Ihnen zum Essen eingeladen wurde.
Aber auch vage Erinnerungen an Streifzüge durch fremdartige Stadtteile, an Nachmittage auf der Fähre oder einen Abend am Bosporus trage ich in mir. Viel Freundlichkeit - davon sind auch diese Erinnerungen geprägt.
Die Freundlichkeit in Istanbul hat viele Gesichter: mal zeigt sie sich mit einem Lächeln, mal mit sich wiegender Melancholie. Mal ist sie neugierig, verspielt oder wohlwollend, mal wirkt sie weise, mal ist sie in Sorge und mal will sie beschützen.

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Samstag, 11. Oktober 2014

Ein Zimmer ohne Wände



Den Raum anderer betritt man mitunter ohne es recht zu bemerken. Auf einem kleinen Absatz inmitten einer der zahlreichen steilen Treppenstraßen Istanbuls, irgendwo zwischen oben und unten, spricht mich ein Mann aus dem Dunkel heraus an. Er spricht türkisch, und natürlich verstehe ich ihn nicht. Trotzdem weiß ich, dass er mich meint, denn sonst ist niemand da. Ich drehe mich um und begreife, dass ich ein Zimmer ohne Wände betreten habe. Ich stehe quasi schon im Türrahmen, den es natürlich nicht gibt. In Zeichensprache fordert der Mann mich auf, ein Foto von ihm zu machen. Dass ich die dunkle, menschenleere Treppe fotografiere findet er möglicherweise sinnlos. Ich weiß es nicht, denn ich spreche seine Sprache nicht und kann ihn nicht fragen. Auch sonst kann ich ihn nichts fragen und wieder einmal bedauere ich, dass ich kein Türkisch spreche. Also mache ich ein paar Fotos von dem fremden Mann, der sich darüber freut. Dann gehe ich weiter zu meinem Hotel, dass sich in seiner Stadt befindet, in der er selbst kein Zimmer hat.

Samstag, 12. Juli 2014

Typ des Jahres



„So zu sein wie ich bin, das ist zuerst einmal meine eigene Wahrheit“, so hat Conchita Wurst zur dpa gesprochen. Sie sei kein Vorbild und sie erwarte nicht, dass sich nun jeder junge Mann eine Perücke aufsetze und dazu einen Bart trage. (nachzulesen zb. bei FAZ.net)
Ein paar junge Männer haben es aber doch getan, und sogar auch eine junge Frau: beim diesjährigen CSD in Köln war Conchita Wurst zwar nicht persönlich anwesend, aber dennoch irgendwie dabei.
Vermutlich kennen die Conchita-Doubles auch ihre ganz eigene Wahrheit; für diesen Tag jedoch haben sie ein populäres Bild gewählt, um sich und ihren Standpunkt zu zeigen. Ein Bild, das - zumindest in meinen Augen - für Mut, Präsenz und Freiheit steht. Und, ja, auch für Pathos. Na und?

Natürlich ist das Bild der Conchita Wurst keinesfalls für jeden positiv besetzt. Der russische Politiker Wladimir Schirinowsky sieht die Sache gänzlich anders: „Unsere Empörung ist grenzenlos, das ist das Ende Europas“, sagte er im russischen Fernsehen.




Von der Zukunft erhoffen sich wohl die meisten Menschen, dass sie gut wird. Vielleicht sogar besser: als das Jetzt, als das Vergangene. Den Ausruf „We are unstoppable!“ den Conchita Wurst mit hochgereckter Faust in die Weiten der Eurovison-Song-Contest-Welt hinaus schallen ließ, verstehe ich als Selbstermächtigung. Als eine Ankündigung die eigene Zukunft lebenswürdig zu gestalten, dafür zu kämpfen, dass Homosexualität nicht verheimlicht werden muss.

Morgen endet die WM. Aber nach der WM ist ja vor der WM, oder so ähnlich. Jedenfalls winkt aus der Ferne schon die nächste WM herüber. Und auch die Übernächste. Beide finden in Ländern statt, in denen Homosexuelle diskriminiert werden: in Russland ist 'Homosexuellen-Propaganda' verboten, in Katar Homosexualität gleich ganz.
Für das Tabuthema Homosexualität im Fussball ist die Zukunft in Bezug auf etwaige Unstoppable-ität also durchaus als trübe zu betrachten. An dieser Stelle ist übrigens meine Empörung grenzenlos: da kann die FIFA Antidiskriminierungs-Banderolen auf dem Spielfeld ausrollen lassen wie sie will. Die nächsten 8 Jahre hat sie vorgefärbt.
Ende Juli bekommt der ehemalige Nationalspieler Thomas Hitzlsperger bei der 11 Freunde Meisterfeier in Hamburg einen Preis überreicht: in der Kategorie Typ des Jahres. Hitzlsperger hat im vergangenen Januar seine Homosexualität öffentlich gemacht. Auch ihm geht es um einen normalen Umgang mit Homosexualität; darum, sich nicht damit verstecken zu müssen.

Eigentlich ist es bitter, dass die Entscheidung, die eigene sexuelle Ausrichtung nicht länger zu verheimlichen eine öffentliche Ehrung des Fußballers nötig macht. Mit Blick auf die herrschenden Umstände aber ist es leider prima und als Zeichen von Akzeptanz und Solidarität zu werten.

Conchita Wurst ist für mich auch so ein Typ des Jahres. Beim CSD haben sich ein paar andere Conchitas mit ihr solidarisch gezeigt, oder ihr möglicherweise die Ehre erwiesen. Oder beides. Ich habe mich jedenfalls über jede Conchita gefreut.

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Dienstag, 8. Juli 2014

Die Wimpern von BayBJane


BayBJane

Die Arbeit hat mich nach wie vor fest im Griff; am Sonntag hat sie mich dankenswerter Weise die diesjährige CSD-Parade in Köln miterleben lassen. Dort bin ich, wie ich allerdings erst nachträglich per mail erfahren habe, den Drag Queens BayBJane und Cybersissy begegnet, die sich kurz vor Beginn des Zuges auf einer LKW-Laderampe ausgeruht haben. Unzählige andere müssen schon vor mir um ein Foto gebeten haben, denn als sich Cybersissy mit ihrem gelb-gigantischen Kopfputz ihrem kleinen Grüppchen zuwendet und über meinen Wunsch informiert, vernehme ich deutlich ein müdes „nooochmal ...“, dass Hand in Hand mit einem wenig begeisterten Fragezeichen daherkommt. Cybersissy aber befindet mit spielerischer Beißlaune dass ich wichtig aussehe, was ich natürlich bejahe. Für mich selbst bin ich wahnsinnig wichtig. So gesehen hat sie also völlig Recht.



Tim Lienhard, hinten links, Cybersissy und BayBJane, vorne.

Der Autor, Produzent und Regisseur Tim Lienhard hat über Cybersissy und BayBJane einen Film gedreht: One Zero One. „So schief wie ich bin, ich bleib wie ich bin“, sagt Mourad Z. alias BaBJane im Trailer. Die Art wie er das sagt, sein Blick und die Musik, die im Hintergrund die Szene trägt, berühren mich auf eine wesentliche Weise. Ich bin neugierig auf den Film. Nachträglich ist es mir um so mehr eine Ehre, die drei fotografiert haben zu dürfen.
Und diese Wimpern von BayBJane ...




Weiter gehts meinem kleinen CSD Rückblick in Bildern, der quasi am Wegesrand der Arbeit entstanden ist. Hurra!
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Donnerstag, 17. April 2014

Nachtspaziergang



Mindestens seit Karneval, eher schon länger, habe ich unentwegt gearbeitet. Ich will mich nicht beklagen: ich hab tolle Jobs und nette Kunden. Viel arbeiten konnte ich schon immer gut, und manch anderes dafür weglassen auch. (Im nächsten Leben konzentrier ich mich vielleicht mal auf die Pausen.)

Gestern aber hat eine strenge Stimme in mir freie Zeit gefordert. Nachdem ich die letze vorösterliche Kundengalerie hochgeladen hatte, habe ich – weil ich mich kenne – besser mal schnell das Haus verlassen. Um nicht übergangslos Liegengebliebenes anzugehen.
Den folgenden aushäusigen Feierabend-Parcours habe ich so spontan wie hilflos gestaltet. Ich war schließlich sogar im Kino, aber der Film war so dürftig, dass mir meine frischgewonnene Freizeit zu schade für ihn war. Also bin ich gegangen. Und zwar in die Nacht hinaus. Dort war es schön und ich habe ein wenig vor mich hin fotografiert. Ganz ohne Absicht. Nur zum Vergnügen.
Hier nun also die Fotos meines ersten freien Abends seit Wochen, mit denen hoffentlich das Blogschwungrad langsam wieder in Gang kommt.
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Mittwoch, 19. März 2014

Die Verwandlung proben



Karneval ist schon lange her, ich weiß. Aber die Welt ist klein – und die Fotos von Weiberfastnacht sind plötzlich wieder ganz nah. Vorgestern habe ich nämlich eine mail bekommen: „Ich bin Rebekka, die Pantomime, die du an Altweiber am Aachener Weiher fotografiert hast.“ Rebekka schrieb, dass sie Catalina kennt, die ich vor kurzem hier vorgestellt habe. Genauer gesagt, ist Rebekka wohl Catalinas Gesangslehrerin. Sowas!

Im letzten Jahr hatte ich – ebenfalls an Weiberfastnacht und auch am Aachener Weiher – Benjamin fotografiert und später nochmal in Zivil getroffen.
Mit etwas Glück kann ich das mit Rebekka wiederholen. Ich bin neugierig, sie abseits vom Karneval zu treffen.

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Dienstag, 11. März 2014

Wer keine Wohnung hat, braucht trotzdem einen Schrank



Es ist 7 Uhr morgens. Ein Mann läuft die Strasse entlang und biegt in den Weg neben dem Park ein. Er trägt zwei Bündel; eins im Arm, eins über der Schulter. Zwischen den Büschen links und den parkenden Autos rechts windet sich ein schmaler Bürgersteig mit absurder Kurvenführung. Ein stadtplanerisches Mißgeschick, kaum jemand nutzt ihn. Der Mann mit den zwei Bündeln schon. Er folgt ihm dreifach um seine sinnlosen Ecken und stoppt an einem Busch. Dort kraxelt er eine Weile herum. Für einen Moment ist er nicht mehr zu sehen.
Dann nimmt der Mann den gleichen Weg wieder zurück. Diesmal ohne Bündel. Zurück auf der großen Strasse schneuzt er sich auf den Boden, wischt die Hand an der Jacke ab und geht davon.

Einige Zeit später kommt ein anderer Mann. Er trägt nur ein Bündel: es ist ein kleiner blauer Plastiksack. Der Mann steuert ein Gebüsch an, das wenige Meter vom ersten Bündel-Busch entfernt liegt. Er wählt jedoch den Weg von der anderen Seite, über die Wiese. Es scheint ihm weniger wichtig zu sein, ob jemand ihm zusieht. Routiniert verstaut er den blauen Sack unter ein paar Ästen. Dann geht er Richtung Supermarkt. Dort steht er jeden Tag mit seinem verbeulten Pappbecher am Eingang.

Gegen Mittag erscheint ein Fußtrupp städtischer Müllmänner. Sie durchkämmen regel­mäßig die Grünanlage.  Besonders eilig haben sie es nicht. An der Mülltonne machen sie eine Rauchpause. Sie reden, aber es scheint nicht wichtig zu sein. Einer geht über die Wiese zu dem Gebüsch, unter dem der blaue Sack liegt. Er holt ihn hervor und trägt ihn zu den blauen Säcken, die die Müllmänner auf ihrem Wagen mit sich herumfahren. Der Sack aus dem Gebüsch ist kleiner und kompakter als die anderen Säcke, und er ist aus einem anderen Material. Vor allem aber hat er eine andere Bedeutung.

Die Müllmänner beenden ihre Rauchpause und ziehen samt Wagen weiter. Die beiden Bündel des ersten Mannes liegen noch da.

Sonntag, 9. März 2014

Kein Keller in Kolumbien




Vor zweieinhalb Jahren hat sich Catalina zum ersten Mal in ihrem Leben einen Pullover gekauft: er war senfgelb, weich und kuschelig. Kurze Zeit später hat Catalina zum ersten Mal in ihrem Leben Schnee gesehen: „Komm, Cata, schnell ...“ hatte ihr Mann eines Morgens gerufen. Dann hat er die Gardine zur Seite gezogen und da war sie: die Welt in Weiß. Und mittendrin flitzte ein Eichhörnchen durch den Schnee den Baum hinauf. „Es sah aus wie eine Postkarte,“ sagt Catalina „Ich kannte sowas nur von Postkarten. Es war unglaublich schön das zu sehen.“
Damals war Catalina 26; zum ersten Mal hat sie gespürt, wie sich Kälte anfühlt. Niemals hätte sie gedacht, dass es so kalt sein kann: minus 14 Grad.
Wie man sich bei solcher Kälte kleidet wusste Catalina nicht: „Ich habe wie immer meine Leggins angezogen. Aber das war keine gute Idee,“ sagt Catalina und lacht. „In der U-Bahn habe ich geweint, weil ich so gefroren habe.“




Im Herbst 2011 hat Catalina Kolumbien verlassen und ist nach Deutschland gekommen. Seitdem hat sie vieles zum ersten Mal erlebt, nicht nur die Kälte. Und über so manches hat sie sich gewundert: dass man Putzwasser in die Badewanne gießt, beispielsweise. Das fand Catalina anfangs richtig eklig: „In Kolumbien schüttet man das Wasser im Patio in den Abfluß.“ Oder als sie bei ihrer Schwiegermutter im Keller war und dort die vielen Lebensmittel gesehen hat: „Ich habe das gar nicht verstanden. So viel Essen. Ich dachte, sie muss sehr reich sein. Oder verrückt.“ Aber Catalina hat für ihren Integrationstest einen Geschichtskurs belegt. Und so hat sie langsam verstanden, warum die Deutschen so viel Essen im Keller lagern: „Bei uns ist das anders, alles wird frisch gekauft. Und wir haben keine Keller in Kolumbien.“

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Sonntag, 16. Februar 2014

Erste Schritte in den Himmel


Herkuleshochhaus. Blick vom Plateau des Feuertreppenhauses

Langsam aber kontinuierlich nimmt mein Projekt „Herkuleshochhaus“ Formen an. Heute habe ich das 27. Stockwerk erklommen und es war im wahrsten Sinne des Wortes erhebend. Meiner Begeisterung über den Ausblick konnte ich dank eines verstehenden Gastgebers ungehemmt Ausdruck verleihen. Kraftausdrücke und Ausrufe wie „Boah“ und „Ah ... Oh“ habe ich mich wiederholt sagen hören, während der Wohnungseigentümer, den ich im 27. Stockwerk besuchen durfte, mich mit gelassenem Wohlwollen und wissend nickend hat gewähren lassen. Schließlich hatte auch er die Wohnung bei seiner Suche nach einem neuen Zuhause nur aus Neugier angesehen, weil er dachte, es wäre eine gute Gelegenheit, mal von so weit oben einen Blick auf Köln zu werfen. Ernsthaft in Betracht gezogen hatte er sie  zunächst nicht.
Die Begeisterung über den Ausblick und auch die zur Gewissheit werdende Vermutung, einen Rückzugsort zu finden, der die gewünschte Ruhe verspricht,  hat ihn schließlich bewogen, die kleine Eck-Wohnung mit Blick in zwei Himmelsrichtungen zu mieten.

Die Geschichten und Erlebnisse, die ich in den nächsten Wochen und Monaten hoffentlich das Glück haben werde notieren zu können, werde ich gesammelt veröffentlichen. Das wird sicherlich noch dauern. Womöglich auch recht lange.

Bis dahin freue ich mich über jeden Kontakt zu Bewohnern des Hauses, der mir vermittelt oder erleichtert wird.